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Gegenwind aus Bocholtz und Simpelveld. Die Redaktion des Weekblad Troef  meldet, dass Bürgermeister und Wethouder die volle Mitwirkung für weitere Schritte zugesagt haben.

Zum Lesen bitte auf den Pressebericht klicken.

www.weekbladtroef.nl

Die Pläne für neue Windkonzentrationszonen sind in der Zeit vom 02.04.2012 bis 18.05.2012 offengelegt und im Verwaltungsgebäude Lagerhausstraße einsehbar. Eingaben und Widersprüche können von allen bertoffenen Bürgern bis zum 18.05.2012 eingereicht werden.

Wie kann der Umstieg auf regenerative Energieproduktion gelingen? Welche konkreten Auswirkungen wird der Umbau der Energiewirtschaft haben?  Zu diesem Thema fand am 17. Juni 2011 ein Diskussionsforum der Aachener Nachrichten statt, an dem auch wir von Windparkprotest Vetschau-Bocholtz teilnahmen und unser Sicht der Dinge mit in die Diskussion einbrachten.

Zum Lesen bitte auf den Pressebericht klicken:

Energiewende Aachener Nachrichten Forum

″De Limburger″ berichtet am 11.09.2010 über den Protest der niederländischen Nachbargemeinden:

Die Gemeinden Kerkrade, Vaals, Gulpen-Wittem, Simpelveld und der VVV (Fremdenverkehrsverband) bündeln Widersprüche gegen Pläne der Stadt Aachen grenznah 160 Meter hohe Windkraftanlagen zu errichten.                       …  zum Lesen auf den Bericht klicken.

Nachdem kurz vor der Bürgermeisterwahl alle Parteien, bis auf die Grünen, eindeutige Erklärungen gegen den Ausbau der Windräder am Vetschauer Berg abgegeben hatten, schien es uns sinnvoll zunächst die weitere Entwicklung im Rat der Stadt und seinen Ausschüssen abzuwarten.

Insbesondere, weil die schwarz-grüne Koalition das Repowering am Vetschauer Berg  im Koalitionsvertrag ausgeschlossen hat.

Inzwischen sind von der Stadt weiter Standorte planungsrechtlich vorbereitet worden.

Jedenfalls was den Standort nördlich des Vetschauer Weges, nahe Autobahngrenzstelle Vetschau anbelangt, wiederum viel zu nah an der Vetschauer und Bocholtzer Wohnbebauung.

Die geplanten Abstände betragen nur ca. 1/3 der im Windenergieerlaß NRW geforderten Mindestabstände

Der Standort ist zudem nichts anderes als eine Quasi-Erweiterung des Windparks Vetschauer Berg und wird von uns abgelehnt, wenn der Mindestabstand zur Wohnbebauung von 1500 Metern nicht eingehalten wird.

Mit Sorge sehen wir, dass die grün-dominierte Stadtverwaltung versucht, im Sinne grüner Klientelpolitik, Tatsachen zu schaffen und dabei die berechtigten Sorgen hinsichtlich Lärm, Schattenwurf und optischer Bedrängung der betroffenen Bevölkerung im Aachener Norden und im niederländischen Grenzland ignoriert.

Deshalb sind wir entschlossen wachsam zu bleiben. Es wird uns nicht wieder passieren, daß, wie am Vetschauer Berg geschehen, einzelne Windräder peu á peu ohne ordentliches Genehmigungsverfahren, juristisch fragwürdig, zu einem Windpark ausgebaut werden.

Wehret den Anfängen! Deswegen richtet sich unser Widerstand auch gegen den Standort „Teilabschnitt 3“ Vetschauer Weg / Bocholtzer Weg !

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger !

Mit Änderung des Flächennutzungsplans, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, hat die Stadt die Voraussetzung geschaffen, den Vetschauer Windpark in unmittelbarer Nachbarschaft zu erweitern.

Es geht um die Errichtung mehrerer 160 Meter hoher Windräder. (Zum Vergleich: Die jetzigen Windräder am Vetschauer Berg sind 100 Meter hoch.)

Als Standort im Gespräch ist der Bereich nördlich des Vetschauer Weges nahe der Autobahngrenzstelle. (siehe Abbildung)

Zwar sind auch noch andere Standorte in der Diskussion, aber jeder Bürger sollte wissen, dass der Standort (Teilabschnitt 3) nur Abstände zur Wohnbebauung vorsieht, die etwa 1/3 der empfohlenen Mindestabstände betragen. Der Windenergieerlaß NRW fordert einen Mindestabstand von 1500 Metern zu Wohnbebauung, u.a. wegen der bekannten Probleme wie Schattenwurf, Lärm und optischer Bedrängung durch Windkraftanlagen.

Dagegen will die grün-dominierte Verwaltung der Stadt Aachen offenbar im Sinne grüner Klientelpolitik massiv und bewusst verstoßen.

Wir möchten die Lebensqualität in unserem Dorf erhalten und werden uns deshalb auch weiterhin gegen diese Pläne der Stadt wehren.

Bemerkenswert: Eine der Interessenten am Ausbau ist auch die STAWAG, die dem Vernehmen nach diesbezüglich bereits Vorverträge geschlossen hat.

Wenn Sie Strom- oder Gasbezieher der STAWAG sind, haben Sie es in der Hand auf die STAWAG Einfluss zu nehmen.

Die BI hat den beiliegenden  Musterbrief vorbereitet, mit dem Sie gegen den beabsichtigten Ausbau im Bereich Vetschau und Bocholtz protestieren können.

… und nebenbei bemerkt: Durch einen Wechsel des Versorgers könnten Sie zugleich Ihre Strom- und Gaskosten erheblich senken.

Der Wechsel des Strom / Gasversorgers ist ganz einfach, zum Beispiel über : www.verivox.de

… und nebenbei bemerkt: Sie können zugleich Ihre Strom- bzw. Gaskosten erheblich senken !

Zu den Folgen der Energiepolitik der neuen rot-grünen Landesregierung in NRW ist folgender FAZ –  Leitartikel sehr zu empfehlen, überschrieben mit:

„Nicht klein, nicht schön“

„Die flächendeckende Versorgung mit Energie aus erneuerbaren Quellen wird Folgen haben. Wind- und Solarparks werden Landschaftsbilder ohne Rücksicht auf den Naturschutz verändern. Die Natur werden wir bald nur noch aus Gedichten kennen.“

Hinsichtlich des enormen Flächenverbrauches z.B. durch die Windenergienutzung wird das totale Versagen der  Naturschutzverbände dargestellt, und …

„Was da so ökologisch als „sanfte Energie“ daherkommt, ist ein industrieller Generalangriff auf die letzten Freiflächen“,

so Autor Stefan Dietrich über die Folgen der Energiepolitik der neuen rot-grünen Landesregierung.

Anwohnerschutz ist für die rot-grüne (oder besser grün-rote) NRW-Koalition offenbar nichts weiter als ein „administratives Hindernis“  das bei der Durchsetzung der  ideologischen Ziele nur stört und daher „abgebaut“ werden muss.

Was werden die Folgen sein, wenn sich die Hardliner einer ignoranten “grün“-fundamentalistischen Energiepolitik in NRW durchsetzen?

Hier zeigt der Artikel eindrucksvoll „die Verwandlung von Kulturlandschaften in Industriegebiete“.

Allen, die sich ein Bild davon machen wollen, was uns mit dieser schlecht durchdachten Politik blühen wird, sei der Leitartikel von Stefan Dietrich dringend zur Lektüre empfohlen.