Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Linden,
zunächst möchte ich Ihnen dafür danken, daß Sie diesen Termin möglich gemacht haben.
Wir überreichen Ihnen hier heute die Unterschriften, die von der niederländischen Seite der deutsch-niederländischen Bürgerinitiative gegen den Ausbau bzw. Erhöhung der Windräder in Vetschau gesammelt wurden.
Vielen Dank dafür an Kitty und Theo Vaessen, sowie Chris Brauers aus Bocholtz.
Für unser Anliegen haben wir nicht nur in Deuschland, sondern gerade auch in den Niederlanden viel Unterstützung , auch von Seiten der Politik und des Tourismusverbandes bekommen.
Insbesondere die niederländischen Anwohner in Bocholtz haben den Eindruck, daß schon die jetzigen Windräder von Aachen aus gesehen hinter dem Vetschauer Berg “versteckt“ wurden – hingegen den niederländischen Nachbarn direkt “vor die Nase“ gesetzt worden sind — mit schädlichen Auswirkungen auf das gesamte Gebiet, welches in den Niederlanden für hochwertigen Tourismus bekannt ist.Man kann über die energiepolitische Bedeutung der Windenergie lange streiten, dies ist nicht unser Punkt.
Wir sind aber grundsätzlichen der Meinung , dass der Ratsantrag von ROT-GRÜN zur Erweiterung der Anlagen, in Fall Vetschau, im Widerspruch zum Windenergieerlass des Landes NRW steht:
– Denn die im Windenergieerlass vorgeschriebenen Mindestabstände zur Wohnbebauung von 1500 Metern werden von den Antragstellern negiert. (Schon die jetzigen Anlagen halten mit ca. 550-650 Metern diese Vorgaben nicht ein)
– Für skandalös halten wir es , wie die Antragsteller der ROT-GRÜNEN Fraktion die Vorschriften des Windenergieerlass der Landesregierung mißachen wollen.
– Weiterhin nennt der Windenergieerlass Landschaftschutzgebiete, wie in Vetschau, “Tabuzonen“ für Windräder – Auch darüber wollen sich die Antragsteller einfach hinwegsetzen.
– Ausserdem halten wir es für absolut unakzeptabel, daß die Antragsteller sich bei Ihren Plänen auf einen dubiosen Gutachter stützen, der als Geschäftsführer und Miteigentümer massive wirtschaftliche Eigeninteressen hat.
Das alles hat uns veranlaßt und wird uns weiter veranlassen, alle politischen und rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen, um diesen Ausbauplänen engegenzutreten.
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister , wir bitten Sie sich unser Anliegen zu eigen zu machen und zu helfen diese unsinnigen Pläne zu verhindern.


