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Wie kann der Umstieg auf regenerative Energieproduktion gelingen? Welche konkreten Auswirkungen wird der Umbau der Energiewirtschaft haben?  Zu diesem Thema fand am 17. Juni ein Diskussionsforum der Aachener Nachrichten statt, an dem auch wir von Windparkprotest Vetschau-Bocholtz teilnahmen und unser Sicht der Dinge mit in die Diskussion einbrachten.

Zum Lesen bitte auf den Pressebericht klicken:

Energiewende Aachener Nachrichten Forum

″De Limburger″ berichtet am 11.09.2010 über den Protest der niederländischen Nachbargemeinden:

Die Gemeinden Kerkrade, Vaals, Gulpen-Wittem, Simpelveld und der VVV (Fremdenverkehrsverband) bündeln Widersprüche gegen Pläne der Stadt Aachen grenznah 160 Meter hohe Windkraftanlagen zu errichten.                       …  zum Lesen auf den Bericht klicken.

Nachdem kurz vor der Bürgermeisterwahl alle Parteien, bis auf die Grünen, eindeutige Erklärungen gegen den Ausbau der Windräder am Vetschauer Berg abgegeben hatten, schien es uns sinnvoll zunächst die weitere Entwicklung im Rat der Stadt und seinen Ausschüssen abzuwarten.

Insbesondere, weil die schwarz-grüne Koalition das Repowering am Vetschauer Berg  im Koalitionsvertrag ausgeschlossen hat.

Inzwischen sind von der Stadt weiter Standorte planungsrechtlich vorbereitet worden.

Jedenfalls was den Standort nördlich des Vetschauer Weges, nahe Autobahngrenzstelle Vetschau anbelangt, wiederum viel zu nah an der Vetschauer und Bocholtzer Wohnbebauung.

Die geplanten Abstände betragen nur ca. 1/3 der im Windenergieerlaß NRW geforderten Mindestabstände

Der Standort ist zudem nichts anderes als eine Quasi-Erweiterung des Windparks Vetschauer Berg und wird von uns abgelehnt, wenn der Mindestabstand zur Wohnbebauung von 1500 Metern nicht eingehalten wird.

Mit Sorge sehen wir, dass die grün-dominierte Stadtverwaltung versucht, im Sinne grüner Klientelpolitik, Tatsachen zu schaffen und dabei die berechtigten Sorgen hinsichtlich Lärm, Schattenwurf und optischer Bedrängung der betroffenen Bevölkerung im Aachener Norden und im niederländischen Grenzland ignoriert.

Deshalb sind wir entschlossen wachsam zu bleiben. Es wird uns nicht wieder passieren, daß, wie am Vetschauer Berg geschehen, einzelne Windräder peu á peu ohne ordentliches Genehmigungsverfahren, juristisch fragwürdig, zu einem Windpark ausgebaut werden.

Wehret den Anfängen! Deswegen richtet sich unser Widerstand auch gegen den Standort „Teilabschnitt 3“ Vetschauer Weg / Bocholtzer Weg !

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger !

Mit Änderung des Flächennutzungsplans, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, hat die Stadt die Voraussetzung geschaffen, den Vetschauer Windpark in unmittelbarer Nachbarschaft zu erweitern.

Es geht um die Errichtung mehrerer 160 Meter hoher Windräder. (Zum Vergleich: Die jetzigen Windräder am Vetschauer Berg sind 100 Meter hoch.)

Als Standort im Gespräch ist der Bereich nördlich des Vetschauer Weges nahe der Autobahngrenzstelle. (siehe Abbildung)

Zwar sind auch noch andere Standorte in der Diskussion, aber jeder Bürger sollte wissen, dass der Standort (Teilabschnitt 3) nur Abstände zur Wohnbebauung vorsieht, die etwa 1/3 der empfohlenen Mindestabstände betragen. Der Windenergieerlaß NRW fordert einen Mindestabstand von 1500 Metern zu Wohnbebauung, u.a. wegen der bekannten Probleme wie Schattenwurf, Lärm und optischer Bedrängung durch Windkraftanlagen.

Dagegen will die grün-dominierte Verwaltung der Stadt Aachen offenbar im Sinne grüner Klientelpolitik massiv und bewusst verstoßen.

Wir möchten die Lebensqualität in unserem Dorf erhalten und werden uns deshalb auch weiterhin gegen diese Pläne der Stadt wehren.

Bemerkenswert: Eine der Interessenten am Ausbau ist auch die STAWAG, die dem Vernehmen nach diesbezüglich bereits Vorverträge geschlossen hat.

Wenn Sie Strom- oder Gasbezieher der STAWAG sind, haben Sie es in der Hand auf die STAWAG Einfluss zu nehmen.

Die BI hat den beiliegenden  Musterbrief vorbereitet, mit dem Sie gegen den beabsichtigten Ausbau im Bereich Vetschau und Bocholtz protestieren können.

… und nebenbei bemerkt: Durch einen Wechsel des Versorgers könnten Sie zugleich Ihre Strom- und Gaskosten erheblich senken.

Der Wechsel des Strom / Gasversorgers ist ganz einfach, zum Beispiel über : www.verivox.de

… und nebenbei bemerkt: Sie können zugleich Ihre Strom- bzw. Gaskosten erheblich senken !

Zu den Folgen der Energiepolitik der neuen rot-grünen Landesregierung in NRW ist folgender FAZ -  Leitartikel sehr zu empfehlen, überschrieben mit:

„Nicht klein, nicht schön“

„Die flächendeckende Versorgung mit Energie aus erneuerbaren Quellen wird Folgen haben. Wind- und Solarparks werden Landschaftsbilder ohne Rücksicht auf den Naturschutz verändern. Die Natur werden wir bald nur noch aus Gedichten kennen.“

Hinsichtlich des enormen Flächenverbrauches z.B. durch die Windenergienutzung wird das totale Versagen der  Naturschutzverbände dargestellt, und …

„Was da so ökologisch als „sanfte Energie“ daherkommt, ist ein industrieller Generalangriff auf die letzten Freiflächen“,

so Autor Stefan Dietrich über die Folgen der Energiepolitik der neuen rot-grünen Landesregierung.

Anwohnerschutz ist für die rot-grüne (oder besser grün-rote) NRW-Koalition offenbar nichts weiter als ein „administratives Hindernis“  das bei der Durchsetzung der  ideologischen Ziele nur stört und daher „abgebaut“ werden muss.

Was werden die Folgen sein, wenn sich die Hardliner einer ignoranten “grün“-fundamentalistischen Energiepolitik in NRW durchsetzen?

Hier zeigt der Artikel eindrucksvoll „die Verwandlung von Kulturlandschaften in Industriegebiete“.

Allen, die sich ein Bild davon machen wollen, was uns mit dieser schlecht durchdachten Politik blühen wird, sei der Leitartikel von Stefan Dietrich dringend zur Lektüre empfohlen.

Die Aachener Nachrichten berichten am 08.Februar 2010 über die Sitzung der Bezirlsvertretung Laurensberg. Es ging wieder einmal um das Thema Windenergie und wieder waren viele Betroffene gekommen.

In Laurensberg lehnen CDU, SPD und FDP weitere Windräder ab, da die Belastungen für die Menschen schon heute nahezu unerträglich sind.

Die Aachener Nachrichten titeln: „Windkraftanlagen sind in Laurensberg unbeliebt“ – siehe Bericht.

Liebe Leser!  Wir haben absolut nichts gegen Windenergie.


Aber wir bestehen auf mindestens 1500 Meter Abstand zwischen Wohnhäusern und neuen Windrädern.

Die Grünen wollen keine verträglichen Abstände zwischen Wohnhäusern und Windrädern einhalten.

Den Grünen scheint die Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Menschen egal zu sein.

Wir meinen, der Mensch geht vor.
Energiewende kann nur mit den Anwohnern gelingen und nicht gegen sie .

Stoppt grüne Geschäftemacher und Ideologen — Für mehr Anwohnerschutz!

Abstand-1500-Ja


Wir möchten die Lebensqualität in Vetschau erhalten. Daher startete unsere Plakat-Aktion.

Die  Aachener Nachrichten berichten in der Printausgabe und stellen fest,  Bocholtzer und Laurensberger Straße seien „richtiggehend tapeziert“ mit Plakaten.

Denn:  Windräder gehören nicht an die Wohnbebauung !

Mit den Slogans :  „160 Meter hohe Windindustrieanlagen am Wohngebiet ? Nein, uns reicht´s ! “ ,

„160 Meter hohe Windräder am Wohngebiet Aachen-Vetschau? Nein, uns reicht´s ! “

und

„160 Meter hohe Windmonster am Wohngebiet ? Nein Danke ! “ haben viele Vetschauer Bürger über einige Wochen, auch zum Schützenfest, auf die Thematik , die alle im Dorf betrifft, aufmerksam gemacht und viel Unterstützung seitens der Politik erfahren.

Hier gehts zu den Fotos ….

Schon die bestehenden Anlagen wurden zu nah an der Wohnbebauung errichtet.

© Windparkprotest

Wegen der deutschen Windpark-Ausbaupläne am Grenzstandort Vetschau herrscht  derzeit Verstimmung zwischen Aachen und der niederländischen Nachbargemeinde Simpelveld-Bocholtz.

WDR 2 – Radio berichtete zum Thema in den Lokalnachrichten.

Auch die Bildzeitung berichtet am 27. Juli unter  Holländer sauer auf Aachen.

Die Aachener Nachrichten berichten und titeln in der Printausgabe “Aachens Nachbarn sind sauer“ und in der Onlineausgabe “Kampf gegen Windräder – Holländer: «Es reicht».

// Einige schwach informierte Grüne nehmen eine journalistische Verwechslung im Bericht aktuell zum Anlaß und tun so, als gebe es keinen Schattenwurf.

Folgendes zur Faktenlage:  Schattenwurf durch die Windräder haben die Niederländer natürlich am Vormittag und die Vetschauer und Richtericher  am Abend.  Zusätzlich haben die Niederländer aber auch abends Belästigungen durch Lichtreflexe der Sonne an den Windrädern (Diskoeffekt).//

Eine interessante Nachricht kommt von unseren niederländischen Mitstreitern aus Bocholtz.

Zur Erhebung der Grundsteuer wird in den Niederlanden der Wert von jedem Haus alle 2 Jahre durch Gutachter geschätzt.

Die Nähe zu einem Windpark kann im Gutachten zu einer erheblichen Wertminderung eines Hauses führen.

Weil sich die Grundsteuer nach dem Wert der Immobile bemißt, erhält die Gemeinde wegen der niedrigeren Häuserwerte geringere Einnahmen aus der Grundsteuer.

In Bocholtz wird ein Ausbau bzw. die Erhöhung der Windräder am Grenzstandort Vetschau parteiübergreifen abgelehnt.

_small_be_informedDer Beschwerdeausschuss im Rat der Stadt Aachen behandelte am 09.06.2009 die 1000 Unterschriften aus Bocholtz, Richterich und Vetschau gegen den Ausbau des Standortes im Landschaftschutzgebiet Vetschauer Berg.

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VortragBI-01-klein

Unter dem Titel Windindustrie im Landschaftsschutzgebiet? Alternative Energie zwischen Anspruch und konkreter Lebenswirklichkeit fand am 26. Mai 2009 um 19:30 Uhr der Vortag der Bürgerinitiative statt.

Die Veranstaltung im Saal der Gaststätte “Alt Richterich“  war sehr gut besucht und der Raum bis auf den letzten Platz besetzt. Am Beispiel des Vetschauer Windparks wurde mittels Video und einem niederländischen Fernsehbericht gezeigt, wie sich der Anspruch alternativer Energieerzeugung und die konkrete Lebenswirklichkeit unterscheiden können und welche ganz konkreten Probleme vor Ort im Landschaftsschutzgebiet zwischen Bocholtz, Orsbach und Vetschau  durch den Windpark schon heute verursacht werden.

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Im SUV zum Windfest

Wir Anwohner hatten Gelegenheit die Weltverbesserer grüner Couleur beim Windfest unterm Windrad auf dem Vetschauer Berg zu erleben. (u.a. MDL Priggen , Dr. Griese, Dezernentin Nacken).

Besorgt über die aktuellen Ausbaupläne machten sich Anwohner aus den umliegenden Ortsteilen zu Fuß und per Fahrrad ins Landschaftsschutzgebiet auf, um mit den überwiegend grünen Investoren und den anwesenden Politikern der Grünen zu diskutieren.

Bezeichnend war, daß die Grünen (Investoren) vorwiegend mit dicken Autos angereist waren und noch nicht einmal die vorgesehenen Parkplätze ausserhalb des Landschaftschutzgebietes nutzten und damit ein witziges Negativbeispiel für eigenes Energie- und Umweltbewußtsein lieferten.

Soviel Hang zur Realsatire hätte man der Aachener Windlobby von Grünen, Wind- und Solarverein gar nicht zugetraut.

Im Übrigen, die Realität bestätigt uns Anwohnern immer wieder: Auf dem Vetschauer Berg geht es nicht um die Energieprobleme der Welt, sondern um private Finanzinteressen einer den Grünen nahestehenden Klientel.

Verlogen Grün !

SUV-Windfest-001

Große Aufregung herrscht derzeit in der Aachener Wind- und Solarszene wegen eines Fernsehberichts, in dem der Geschäftsführer der Vetschauer Windrad-Betreiberfirma Horst Kluttig sowie der Geschäftsführer des Aachener Solarvereins Wolf v. Fabeck auftraten und in dem auf ihr gemeinsames “Windfest“ aufmerksam gemacht wurde.

Wohl aus Angst vor allzu kritischen Fragen lehnte der Wind-Geschäftsführer im Vorfeld ein Gespräch mit der Anwohnerintiative im Rahmen der Sendung ab.

Der vermutliche Grund: Der Rot-Grüne Ratsantrag bezüglich möglicher Repowering-Pläne stützt sich auf ein Gutachten des Geschäftführers der Betreiberfirma, der als Geschäftsführer und Miteigentümer der Windräder massive wirtschaftliche Eigeninteressen hat.

Natürlich wäre Horst Kluttig als einer der Urheber des ganzen Ärgers hier vor Ort in der Pflicht gewesen, den Anwohnern Rede und Antwort zu stehen. Das wollte er aber nicht, weshalb kein Gespräch zu Stande kam.

Mit dem Geschäftsführer des Solarvereins als zweite Wahl wollte sich die Bürgerinitiative nicht abspeisen lassen.

Schild-019

Aufgrund von Anfeindungen der letzten Zeit, auch seitens einiger Personen der Grünen-Fraktion, nehme ich als Sprecher der Bürgerinitiative hierzu gerne Stellung:

Seit Jahren bin ich als Sprecher der BI und direkter Anwohner Anfeindungen seitens Betreibern und Windkraftfreunden in Aachen ausgesetzt, denn diese versuchen ja ihre Finanz- und Geschäftsinteressen gegen die Anwohner durchzusetzen. Schließlich geht es für sie um sehr viel Geld im Megamarkt mit der Energie.

Dennoch möchte ich auf einige Fakten hinweisen, die gegen den Repowering-Standort Bocholtz-Vetschau sprechen:

  1. Schon der jetzige Windpark befindet sich in einem Landschaftsschutzgebiet:

    Schutzgebiete sind laut Windenergieerlass „Tabu“-Zonen. Bereits der jetzige Windpark im Landschaftsschutzgebiet Vetschau ist eine ökologische Bausünde. Nachbarn aus der angrenzenden niederländischen Tourismusregion Südlimburg, sowie Anwohnern ist es ein Rätsel, wie man allen Ernstes auf die Idee kommen kann dort 160 Meter hohe Windindustrieanlagen zu errichten.

  2. Es ist schon jetzt erkennbar, daß die Planungen unter Mißachtung der im Windenergie-Erlaß NRW vorgesehenen Bedingungen erfolgen sollen. Denn die im Windenergieerlass vorgeschriebenen Regelabstände zur Wohnbebauung von 1500 Metern werden von Rot-Grünen Antragstellern und Betreibern negiert. (Schon die jetzigen Anlagen halten mit ca. 550-650 Metern diese Vorgaben nicht ein)

  3. Ausserdem halten wir es für absolut unakzeptabel, daß die Antragsteller der Rot-Gruenen Ratsfraktion sich bei ihren Plänen auf einen Gutachter stützen, der als Geschäftsführer und Miteigentümer der Windräder massive wirtschaftliche Eigeninteressen hat.

Der Solarförderverein, namentlich Herr v. Fabeck, greift mich bezüglich der Lärmbelästigung durch Windräder, persönlich in polemischer Weise an, weil ich ihn bisher nicht in mein Haus eingeladen habe. Als BI-Sprecher, besonders aber als Anwohner, hätte ich folgendes anzumerken:


Herr v. Fabeck weiß vielleicht nicht, daß ein verwaltungsgerichtliches Verfahren wegen Lärmbelästigung durch die Windräder anhängig ist. Deshalb ist es mir verwehrt, hierzu im einzelnen öffentlich Stellung zu nehmen.

Ich glaube aber an den Rechtsstaat und daran, dass wir letztlich zu unserem Recht kommen werden.

Es ist bei Gerichten ohnehin völlig unstrittig, daß der Lärm der Windräder existiert.


Überhaupt, in welcher Welt lebt Herr v. Fabeck und Teile der Aachener Grünen eigentlich? Sie feinden uns an und erwarten dann tatsächlich allen Ernstes, in mein Haus eingeladen zu werden?

Möchtegern-Sachverständigen, wie etwa Herrn v. Fabeck und bestimmten Grünen, möchte ich empfehlen, sich zunächst einmal objektiv zu informieren.

Man sollte schon stets fair sein und die Anwohnersorgen und Belange ernstnehmen.

Denn ideologische Dampfplauderei – und nichts anderes hat man bisher von Herrn v. Fabeck gehört – sind der Sache sicher nicht dienlich.

Wir haben nichts gegen eine ökonomisch und ökologisch vernünftige Nutzung der Windenergie, stellen aber fest, dass v. Fabeck selbst sachlicher Kritik mit dem fundamentalistischen Vorurteil Windenergiegegner begegnet.


Etwa deshalb, weil er ÜBERALL, also auch in Schutzgebieten Windräder haben will?

WindradKircheBocholtzSchwarzKLEIN! Kein Ausbau der Windindustrie im Landschaftsschutzgebiet !

Als Anwohner von Bocholtz, Richterich und Vetschau haben wir eine deutsch-niederländische Bürgerinitiative gegründet und wenden uns gegen den von ROT/ GRÜN und Betreibern angestrebten Ausbau des Windparks zwischen Aachen-Vetschau,-Orsbach und Bocholtz (NL).

! Auf niederländischer Seite werden die Ausbaupläne über alle Parteigrenzen hinweg abgelehnt !

Der Versuch von ROT/GRÜN, den 2001 im Landschaftsschutzgebiet Vetschau durchgezogenen Windpark im Hau-Ruck-Verfahren zu erweitern und mit Wind-Monstern von 160 m Höhe zu versehen, stellt eine eklatante Beeinträchtigung der Lebensqualität und der Rechte der in Aachens Nordwesten und Bocholtz (NL) lebenden Bürger dar.

Es ist schon jetzt erkennbar, daß dieses Verfahren unter Mißachtung der im Windenergie-Erlaß NRW vorgesehenen Bedingungen erfolgen soll.

- Denn die im Windenergieerlass vorgeschriebenen Mindestabstände zur Wohnbebauung von 1500 Metern werden von Rot-Grünen Antragstellern und Betreibern negiert. (Schon die jetzigen Anlagen halten mit ca. 550-650 Metern diese Vorgaben nicht ein)

- Für skandalös halten wir es , wie die Antragsteller der ROT-GRÜNEN Fraktion die Vorschriften des Windenergieerlass der Landesregierung mißachen wollen.

- Weiterhin nennt der Windenergieerlass Landschaftschutzgebiete “Tabuzonen“ für Windräder. Auch darüber wollen sich die Antragsteller einfach hinwegsetzen.

- Ausserdem halten wir es für absolut unakzeptabel, daß die Antragsteller sich bei ihren Plänen auf einen Gutachter stützen, der als Geschäftsführer und Miteigentümer der Windräder massive wirtschaftliche Eigeninteressen hat.

Das alles hat uns veranlaßt und wird uns weiter veranlassen, alle politischen und rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen, um diesen Ausbauplänen engegenzutreten.

Wir sind nicht gegen erneuerbare Energie, aber es kann nicht sein , dass bestehende Erlasse und Gesetze mißachtet werden.

Mit freundlichen Grüßen : Ihre Anwohnerinitative gegen Repowering im Landschaftschutzgebiet

Uebergabe-Bocholtzer-Unterschriften-an-OB-LindenStürmische Stimmen gegen frischen Wind, so titeln die Aachener Nachrichten und berichten von der  Übergabe der 800 niederländischen Unterschriften von Bocholtzer Bürgern gegen die Repoweringpläne zwischen Bocholtz , Vetschau und Orsbach. Die Unterschriftenaktion der deutsch-niederländischen Bürgerinitiative war ein voller Erfolg, wie das  großen Medienecho besonders auch auf niederländischer Seite zeigt.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Linden,

zunächst möchte ich Ihnen dafür danken, daß Sie diesen Termin möglich gemacht haben.

Wir überreichen Ihnen hier heute die Unterschriften, die von der niederländischen Seite der deutsch-niederländischen Bürgerinitiative gegen den Ausbau bzw. Erhöhung der Windräder in Vetschau gesammelt wurden.
Vielen Dank dafür an Kitty und Theo Vaessen, sowie Chris Brauers aus Bocholtz.
Für unser Anliegen haben wir nicht nur in Deuschland, sondern gerade auch in den Niederlanden viel Unterstützung , auch von Seiten der Politik und des Tourismusverbandes bekommen.

Insbesondere die niederländischen Anwohner in Bocholtz haben den Eindruck, daß schon die jetzigen Windräder von Aachen aus gesehen hinter dem Vetschauer Berg “versteckt“ wurden – hingegen den niederländischen Nachbarn direkt “vor die Nase“ gesetzt worden sind — mit schädlichen Auswirkungen auf das gesamte Gebiet, welches in den Niederlanden für hochwertigen Tourismus bekannt ist. Weiterlesen »

AZ_A1_4sp_Wind_0022-KLEIN

Mit der Schlagzeile 1000 Mal «Nein» zu Riesen-Windrädern“ berichtet die  Aachener Zeitung über die erfolgreich verlaufene  Aktion unserer deutsch-niederländischen BI

“Der Windgutachter vom Winde verweht?“ fragen die Aachener Nachrichten und berichten ausführlich über Ungereimtheiten , die eine große Zahl von Bürgern sehr erzürt hat. Es geht um einen von der Stadt Aachen  beauftragten Gutachter mit erheblichen Eigeninteressen.  Ein Vorgang ,“ der sogar bei den versammelten Politikern ziemliche Fassungslosigkeit auslöste“ (Aachener Nachrichten).

Windräder: Politik will keinen «Schnellschuss» titeln die Aachener Nachrichten und berichten über die Einwohnerfragestunde im Umweltausschuss der Stadt Aachen.

Aachener Dom – 72 Meter

Windrad  – 160 Meter

Mit Erschrecken haben wir erfahren, dass die rot-grüne Fraktion im Rat der Stadt Aachen plant, 160 Meter hohe Windräder zwischen Vetschau , Bocholtz und Orsbach bauen zu lassen.

Nach gerade einmal ca. 5 Jahren sollen die bisherigen 9 Windkraftanlagen , die jeweils 100 Meter hoch sind, ausgewechselt werden.

Die Belästigungen durch Lärm (vor allem nachts) für die direkten Anwohner werden dadurch immer unzumutbarer.

Der Schattenwurf dieser Monstren wird nicht nur Vetschau, sondern auch Richterich und Bocholtz erreichen.

Die optische Umweltverschandelung dieser 160 Meter hohen Anlagen (der Turm des Aachener Doms ist gerade mal 72 Meter hoch) ist gigantisch.

Ausserdem gibt es nächtliche Störungen und Belästigungen durch die weithin sichtbaren Hindernisbefeuerungen für Flugzeuge.

Wir rufen die Mitbürgerinnen und Mitbürger von Vetschau, Richterich, Orsbach und Bocholtz auf, gegen diese Pläne zu protestieren.

Wir haben natürlich nichts gegen erneuerbare Energie, aber diese Anlagen in einem Landschaftschutzgebiet in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung sind unsensibel und unzumutbar.

Aachen, 19. September 2008


Im Namen vieler betroffener Anwohnerinnen und Anwohner

52072 Aachen : Dipl.-Des. Christoph Hartmann ; Dipl.-Ing. Herbert Janßen ; Dr. Erwin Mock

contact@windparkprotest.eu

www.windparkprotest.eu

“ Rot-Grün will Windpark Vetschau modernisieren “ so steht´s in der Zeitung. Im Hau-Ruck-Verfahren versuchen Rot-Grün den 2001 im Landschaftsschutzgebiet durchgezogenen Windpark  zu erweitern und mit Wind-Monstern von 160 m Höhe zu versehen.

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